...wir haben IMMER recht

Im schönen steirischen Zillertal wurde die österreichische Seele vertont: Der Jodelautomat.

Ein Lied wie ein Unfall mit der Motorsäge. Es fährt in die Gedärme, aber weh tut es im Hirn.

Der Text versucht witzig sein. Zwei eher einfache Landsmänner sprechen über ein neues Ding, von dem sie den Zweck zwar nicht kennen, das sie aber zur Sicherheit einmal kaufen. Weil es jetzt gerade jeder kauft. Wir sind alle individuell.

Die wachsweiche Pointe vielleicht zu Beginn: Es handelt sich um einen Jodelautomaten mit blauen Augen. Eine viel zu seltene Kombination: Jodeln und Körperverletzung.

Entlarvend aber der Refrain: Der geht sinngemäß und übersetzt – typisch österreichisch – ungefähr so: Warum fragst du mich, was das sein soll? Wieso soll gerade ich das wissen? Das weiß doch sowieso niemand! Aber es ist sicher ein Gerät aus – Achtung, weit weg! – Japan.

Dann folgt der Vergleich mit Dingen aus dem Leben eines volksdümmlichmusikhörenden Österreichers: Radio ist es nicht. Ein Videogerät auch nicht. Fernseher kennen wir auch. Da hat eine echte Leseratte getextet.

Und schließlich, was kann das mysteriöse Ding noch nicht sein weil wir das Gerät alle kennen: Es ist keine Mischmaschine zum Hausbauen.

Wer von euch auch ausschließlich Volksmusik hört, fernsieht und Haus baut: Dachboden nicht vergessen. Zum Aufhängen.

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