diefackel.com - Experimente auf ZelluloidBevor sich mein letzter Beitrag jährt, melde ich mich mal wieder. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Filmliebhaber bin. Ich schaue sehr gerne jede Art von Filme. Besonders gerne lasse ich mich überaschen, am besten dann, wenn ein Experiment aufgeht. Beispiele: Dogville, Eternal Sunshine of the Spotless Mind (Vergiss mein nicht), Butterfly Effect, Donnie Darko ...
Jetzt gibt es unter den einigen wenigen Projekten, auf die ich mich heuer freue, zwei, auf die ich besonders gespannt bin: Sin City und Paris, je t'aime. Ersteres wird von Robert Rodriguez geregiet. Dieser wird ewig ein Talent nachgesprochen, dem er nicht nachkommen kann. Seinem "Bruder" Quentin Tarantino wird er nie gerecht. Trotzdem kann ich seinen Filmen ein gewissen Vergnügen abgewinnen. Sin City ist die Verfilmung eines Comics. OH NEIN! Spiderman, Hell Boy, Van Helsing, ... und nun noch eine Comic-Verfilmung. Ich denke, da kann man getrost wiedersprechen. Wer sich den Trailer ansieht, wird den experimentellen Charakter dieses Stücks Zelluloid erkennen. Den einen ist das zu viel, dem anderen interessierts.
Was ich aber als wirklich cooles Projekt sehe (im Sinne von: Das könnte was werden) ist Paris je t'aime. 20 Regisseure aus aller Welt haben jeweils 5 Minuten Freiheit, um ein Segment über Paris zu zeigen. Einzige Voraussetzung: Der letzte Shot eines Segment ist gleichzeitig der erste Shot des folgenden. So werden Genres, Stile und Atmosphären gemischt. Unter den Regisseuren befinden sich einige Größen (allerdings nicht unbedingt nach Hollywood Maßstäben):
Ich bin gespannt, was da so rauskommt. Außerdem wird ja auch "Per Anhalter durch die Galaxis" verfilmt und "Garden State" und "Team America" kommen im März.